Indsutriekommunikation

COVESTRO - INDUSTRIEPARK

Endkunde

Covestro AG

Location

Industriepark Brunsbüttel

Projektname

Werkswarnsystem

Allgemeine Projektbeschreibung

Mit einer Fläche von 2.000 ha ist der ChemCoast Park Brunsbüttel das größte Industriegebiet in Schleswig-Holstein. Seit mehr als 30 Jahren produzieren und handeln hier Unternehmen aus der Chemie- und Mineralölwirtschaft, Energieerzeuger und Logistiker.

Für das Projekt sollte aus der Sicherheits-Zentrale heraus die Möglichkeit geschaffen werden, jede auf dem Gelände befindliche Warn- und Sprechanlage, selektiv anzusprechen. Auch die Adressierung von festen und dynamischen Gruppen bis zur Anschaltung aller Lautsprecher der jeweiligen Betriebswarnanlagen war vorgesehen. Ziel war es, die Ereignisinformation direkt und flächendeckend in die automatisch ausgewählten Bereiche zu bringen. Hierzu werden im Ereignisfall alle Lautsprecher der verschiedenen automatisch ausgewählten Produktionsbetriebe, die flächendeckend beschallt werden können, eingeschaltet. Die manuelle Weitergabe des Ereignistextes durch das Messwartenpersonal ist mit der neuen Lösung nicht mehr notwendig. Dies gewährleistet, dass es zur keiner Zeitverzögerung und zu keiner Verfälschung des Inhalts des Ereignistextes kommt. Die Kopplung erfolgt über das für diesen Zweck eigens dafür in Ringstruktur errichtete neue separate Sicherheitsnetzwerk.

Projektumfang

  • Auftrag: Planung, Lieferung, Inbetriebnahme
  • System: Kommunikations-, Warnungs- und Alarmierungssystem
  • Lieferumfang / Details:
    • 1 PC-Sprechstelle, 2 IP-Sprechstellen für die Sicherheitszentrale
    • 22 IP-Koppelbaugruppen zur Anbindung der Betriebswarnanlagen in den einzelnen Bereichen
    • 1 Werkswarnsystem aufgebaut als “Duplicated Control System” inkl. Stromversorgung
    • 1 Software für den Wind- und Alarmserver
    • 1 Infotelefon zur Abfrage von Sicherheits- und Warnhinweisen
  • Zeitplan: Planung und Angebotserstellung 2013, Bestelleingang März 2014, Inbetriebnahme Dezember 2014
  • Projektbeteiligte: Auftraggeber: Bayer Business Services GmbH, Engineering, Inbetriebnahme und Service durch INDUSTRONIC Kunden Center West

Besonderheiten

  • Beim Werkswarnsystem kommt das Redundanzkonzept “Duplicated Control System“ zum Einsatz. Hierbei läuft ein komplettes System im Standby-Modus mit, um bei einem Ausfall von alarmrelevanten Komponenten, die Funktion zu übernehmen. Somit ist im Fehlerfall die Verfügbarkeit des Werkwarnsystems gegeben.
  • Die aktuelle Windrichtung und -geschwindigkeit wird an einem Punkt im Industriepark Brunsbüttel ermittelt. Diese Daten werden dem Werkswarnsystem über Netzwerk zur Verfügung gestellt. Mit einer Applikation werden aus diesen Informationen die für die Warnung vorgesehenen Betriebswarnanlagen ausgewählt und die dazugehörigen Texte verbreitet.
  • Über das lnfotelefon können Sicherheits- und Warnhinweise telefonisch abgefragt werden. Es ist technisch im Werkswarnsystem implementiert. Dafür wird ein eigenes Telekommunikations-Gateway im Werkswarnsystem eingebaut und mit dem Kunden-Netz verbunden. Somit können sich Personen auf dem Betriebsgelände über die aktuellen Ereignisse informieren.
  • Das Werkswarnsystem wurde so eingerichtet, dass eine E-Mail mit allen relevanten Informationen bei einem Alarm- und Übungsfall für die Ereignisprotokollierung der Feuerwehr versendet wird.

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